Benötigtes Brutto pro Monat
Rückrechnung nach dem Programmablaufplan für die Lohnsteuer 2026, Sozialversicherung mit Zusatzbeitrag 2,9 %. Ohne Freibeträge und Kinderfreibeträge. Ergebnis auf den Cent genau gerundet.
So funktioniert die Netto-Brutto-Rechnung
Beim normalen Brutto-Netto-Rechner geht es vom Bruttolohn zum Auszahlungsbetrag. Hier ist es umgekehrt: Sie geben vor, was am Monatsende auf dem Konto landen soll, und der Rechner ermittelt das dafür nötige Bruttogehalt. Weil Lohnsteuer und Sozialabgaben nicht linear verlaufen, probiert er das Brutto schrittweise aus, bis das Netto auf den Cent passt.
Beispiel: Für 2.500 € netto in Steuerklasse I braucht man 3.804,78 € brutto. Davon gehen 477,25 € Lohnsteuer und Soli sowie 827,53 € Sozialabgaben ab – zusammen 34 % des Bruttos.
Netto in Brutto 2026 nach Steuerklasse
| Netto / Monat | StKl I | StKl III | StKl IV | StKl V |
|---|---|---|---|---|
| 1.500 € | 2.039 € | 1.917 € | 2.039 € | 2.521 € |
| 1.800 € | 2.554 € | 2.300 € | 2.554 € | 3.161 € |
| 2.000 € | 2.904 € | 2.556 € | 2.904 € | 3.588 € |
| 2.200 € | 3.260 € | 2.829 € | 3.260 € | 4.033 € |
| 2.500 € | 3.805 € | 3.293 € | 3.805 € | 4.704 € |
| 2.800 € | 4.365 € | 3.783 € | 4.365 € | 5.375 € |
| 3.000 € | 4.747 € | 4.122 € | 4.747 € | 5.821 € |
| 3.500 € | 5.737 € | 4.981 € | 5.737 € | 6.855 € |
| 4.000 € | 6.659 € | 5.852 € | 6.659 € | 7.924 € |
Kinderlos, ohne Kirchensteuer, gesetzlich versichert mit 2,9 % Zusatzbeitrag. Mit Kirchensteuer liegt das nötige Brutto etwas höher.
Tipps für die Gehaltsverhandlung
- Vom Netto aus denken: Rechnen Sie aus, welches Netto Sie brauchen, und verhandeln Sie das passende Brutto – nicht umgekehrt.
- Jahresbrutto vergleichen: Weihnachts- und Urlaubsgeld, 13. Gehalt und Boni verändern das Jahresnetto deutlich.
- Steuerfreie Extras: Jobticket, Essenszuschuss oder Sachbezüge bis 50 € im Monat erhöhen das Netto ohne zusätzliche Abgaben.
- Steuerklasse prüfen: Verheiratete können mit der passenden Kombination mehr Netto im Monat erreichen.
Häufige Fragen
Wie rechne ich Netto in Brutto um?
Eine einfache Formel gibt es nicht, weil Lohnsteuer und Sozialabgaben vom Brutto abhängen und progressiv steigen. Der Rechner sucht deshalb das Brutto, bei dem nach Abzug von Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialversicherung genau Ihr Wunsch-Netto übrig bleibt – nach dem amtlichen Programmablaufplan 2026. Als Faustregel: In Steuerklasse I liegt das Brutto etwa 45 bis 65 % über dem Netto.
Wie viel Brutto brauche ich für 2.500 € netto?
In Steuerklasse I, kinderlos und ohne Kirchensteuer rund 3.805 € brutto im Monat. In Steuerklasse III reichen etwa 3.293 €, in Steuerklasse V sind es dagegen 4.704 €.
Wofür brauche ich einen Netto-Brutto-Rechner?
Für Gehaltsverhandlungen und Jobwechsel: Wer weiß, wie viel er netto braucht, kann das passende Brutto fordern. Arbeitgeber nutzen die Rückrechnung bei Nettolohnvereinbarungen, etwa für Prämien, bei denen die Steuer übernommen wird. Auch beim Vergleich von Teilzeit-Angeboten hilft der Blick vom Netto aus.
Warum steigt das nötige Brutto schneller als das Netto?
Wegen der Steuerprogression: Jeder zusätzliche Euro brutto wird mit einem höheren Grenzsteuersatz belastet. Dazu kommen rund 21 % Sozialabgaben bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen. Für 100 € mehr netto braucht man in mittleren Einkommen daher oft 170 bis 190 € mehr brutto.
Was ist eine Nettolohnvereinbarung?
Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren einen festen Nettobetrag; der Arbeitgeber trägt Steuern und Abgaben, die darauf entfallen. Für die Lohnabrechnung wird das Netto auf ein Brutto „hochgerechnet“ – genau das, was dieser Rechner tut. Üblich ist das bei Minijob-Pauschalen, Expats oder steuerfreien Zuschlägen, im normalen Arbeitsverhältnis eher selten.